Glasunikate

Material Glas 1)

„Als Durchsichtiges, Zerbrechliches
stellt Glas eine deutliche Analogie
zum Wesen des Lebendigen dar.


Die mittels Sandstrahltechnik aufgebrachten Motive
schweben entweder wie ein Hauch
auf der glatten Oberfläche des Materials,
als verschwänden sie demnächst
zurück ins Nichts oder sie
erscheinen darin als Relief,
als hätte sich ein Unsichtbares dort hineingeprägt
und als verweilte es noch darin,
um irgendwann ins Unbestimmte zurückzukehren.


Die in Spiegelflächen gearbeiteten Motive
erhalten ihre Kontur zusätzlich
aus der Differenz zwischen dem
von hinten durchscheinenden Licht
und dem Widerschein der reflektierten,
davor befindlichen Welt.


Spiegelnd wird die Welt des Betrachters
wie auch dieser selbst vom Motiv erfasst
und im Bild zur Bildwelt umgeformt –
so vollzieht der Betrachter eine Sichtweise nach,
die der Künstler stellvertretend für ihn
voraus-vollzogen hat.“


Die Glasunikate stellt der Künstler in Sandstrahltechnik selbst her.

Alle Objekte (bis auf eine Ausnahme) entstanden und entstehen als tatsächliches Unikat - d.h. die Motive wiederholen sich nicht.

Ausstellung "Glasunikate"

1) aus „Rabemann - Anmerkungen zum nichtgrafischen Werk 2002“
stuttgart/atelier/techniken/s.txt · Zuletzt geändert: 2013/05/30 00:48 von rabemann
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